Sicherheit auch bei trübem Wetter: VERKEHRSSICHERHEIT IM HERBST

    Der Herbst bringt neben seinen schönen Seiten auch einige Tücken mit sich: rutschiges Laub auf den Fahrbahnen, häufiger Nebel und Regen, damit verbundenes Aquaplaning und vermehrter Wildwechsel. Auch die häufig unzureichende Sicht kann herausfordernd sein. Doch ob Nebel oder tief stehende Sonne: Mit diesen Tipps sind Sie gut vorbereitet.


    Lassen Sie sich nicht blenden
    Auch wenn wir uns im Herbst über jeden Sonnenstrahl freuen: In dieser Jahreszeit steht die Sonne häufig tief und verursacht so Blendungen und damit schlechte Sicht. Halten Sie daher Ihre Sonnenbrille parat. Äußerst gefährlich kann in diesem Zusammenhang auch die Ausfahrt aus dunklen Tunnels sein, fahren Sie daher in solchen Bereichen besonders vorsichtig.

    Behalten Sie den Durchblick
    Achten Sie auf saubere Scheiben, und zwar innen wie außen. Eine kurze Kontrolle und Säuberung der Scheiben vor Fahrtantritt dauert nur wenige Minuten und kann Sie vor unangenehmen Situationen und sogar Unfällen bewahren. Bedenken Sie: die Scheibenwischanlage kann starke Verschmutzungen nicht beheben – im Gegenteil besteht sogar die Gefahr, dass die Schmutzschicht zusätzlich verschmiert wird.

    Machen Sie sich sichtbar
    Egal, ob Sie mit dem Auto, Fahrrad, Scooter oder zu Fuß unterwegs sind: Machen Sie sich durch passende Beleuchtung am Fahrzeug oder gut sichtbare Kleidung schnell wahrnehmbar. Für die Dämmerungs- und Nachtstunden empfiehlt es sich für Fußgänger, Roller- und Radfahrer Reflektoren an oder über der Kleidung anzubringen.

    Bringen Sie das richtige Licht ins Dunkel
    Im Nebel sollte Abblendlicht genutzt werden, da man sich durch Fernlicht selbst blendet. Reicht das Abblendlicht nicht für eine Sichtdistanz von 50m, sollte die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Verlassen Sie sich außerdem nicht auf die Lichtautomatik Ihres KFZ, diese arbeitet nicht immer fehlerfrei.

    Keine wilde Fahrt
    Gerade im Herbst trifft man auf den Straßen vermehrt auf Wild. Beachten Sie Verkehrszeichen, die vor Wildwechsel warnen, reduzieren Sie auf gefährdeten und uneinsichtigen Strecken Ihr Tempo und lassen Sie den Blick auch rechts und links der Fahrbahn über Felder, Buschgruppen und Wälder streifen.

    Fuß vom Gas
    Fahren Sie besonders bei schlechten Sichtverhältnissen und nassen oder rutschigen Fahrbahnen vorausschauend und vorsichtig. Bei stürmischem Wetter kann außerdem starker Seitenwind, insbesondere bei hoher Geschwindigkeit, große Probleme verursachen. Deshalb gilt: Lieber mal einen Gang zurückschalten.

    KFZ-Check
    Überprüfen Sie Licht und Bereifung Ihres Fahrzeuges und kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Scheibenwischer sowie den Füllstand Ihrer Scheibenwaschanlage sowie den Frostschutz.
    Eine schwache Batterie ist eine häufige Pannenursache – hier hilft ein rechtzeitiger Check bei den Autofahrerclubs oder Ihrer Werkstatt.

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    Ab Oktober 2024: Neues Bevölkerungswarnsystem „AT-Alert“

    Um die Bevölkerung bei vor drohenden oder sich ausbreitenden größeren Notfällen oder Katastrophen warnen zu können, kommt ab Oktober 2024 das neue Bevölkerungswarnsystem AT-Alert zum Einsatz. Eine Testphase startet mit 9.9.2024.

    • Was ist AT-Alert? AT-Alert ist ein Warnsystem, das zusätzlich zu den Sirenenwarnungen zum Einsatz kommt. Ziel ist, dass seitens der Behörden möglichst viele Menschen über Meldungen an die Mobiltelefone direkt erreicht und gewarnt werden können.


    • Wer kann AT-Alert-Meldungen veranlassen? Sowohl das Bundesministerium für Inneres als auch die Landeswarnzentralen aller Bundesländer (im Burgenland: LSZ - Landessicherheitszentrale Burgenland) können Meldungen auslösen. Die Meldungen können je nach Anlassfall regional oder bundesweit ausgesendet werden, so dass jene Personen, die sich im betroffenen Gebiet befinden, gewarnt werden.


    • Wovor wird gewarnt? Gewarnt wird vor dringlichen Gefahren, bspw.

      (lebens-)bedrohlichen Naturgefahren (wie schwere Unwetter, extreme Hochwassergefahr, extreme Waldbrandgefahr, …),

      (lebens-)bedrohlichen technischen Gefahren (wie Unfälle mit radioaktiven, biologischen oder chemischen Stoffen)

      (lebens-)bedrohliche polizeiliche Situationen

    Es gibt dabei grundsätzlich verschiedene Warnstufen (Notfallalarm, extreme Gefahr, erhebliche Gefahr, Gefahreninformation, abgängige Personen, Test- und Übungswarnungen).

    • Was muss ich tun, um die Warnmeldungen zu erhalten? Standardmäßig ist der Empfang der Warnmeldungen in den Mobiltelefonen eingeschaltet.

    Die höchste Warnstufe (Notfallalarm) ist automatisch auf jedem Handy freigeschaltet und kann nicht deaktiviert werden. Ein Notfallalarm äußert sich immer durch einen lauten Ton am Handy, auch wenn das Handy stumm oder leise geschaltet ist.

    Die anderen Warnstufen können individuell aktiviert/deaktiviert werden. Dies erfolgt am Mobiltelefon im Menü Einstellungen (Android: „Sicherheit und Notfall – Notfallwarnungen“, Apple/i-Phone „Mitteilungen")

    • Wie soll ich mich verhalten, wenn ich eine Warnmeldung erhalten? Je nach Anlassfall wird mit der Meldung auch eine Verhaltensempfehlung ausgeschickt. Beachten Sie nach Erhalt die Informationen des Österreichischen Rundfunks (Radio, TV, Internet).


      AT-Alert soll zu einer möglichst flächendeckenden Warnung der Bevölkerung in Notsituationen beitragen. Die gewohnten Sirenenwarnungen bleiben ebenfalls aufrecht.
      Schützen Sie sich aber auch mit persönlichen Vorsorgemaßnahmen vor Not- und Katastrophensituationen. Beratung und Information dazu erhalten Sie beim Bevölkerungsschutz Burgenland.

      Die Infos zum Download sowie die Links zu den Homepages des BM.I und des Landes Burgenland finden Sie in nachstehender PDF.

    • Download (application/pdf - 192.92 kB)

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    Sicherheitstipp des Monats: Notrufe richtig durchführen

    Fast jedem ist es schon einmal passiert: Wir kommen zu einem Verkehrsunfall hinzu, beobachten einen medizinischen Notfall oder ein gefährliches technisches Gebrechen. Eigentlich sollte dringend Hilfe geholt werden. Doch wie genau? Wo sollen wir anrufen, was sagen? Vielleicht wissen die Einsatzorganisationen ohnehin schon Bescheid oder die Situation ist gar nicht so schlimm, dass Hilfe erforderlich ist …
    Die Scheu vor dem Absetzen eines Notrufs nimmt in der Bevölkerung sukzessive zu, dabei ist es gerade in Notsituationen so wichtig, sofort und richtig Hilfe zu holen.

    Keine Angst vor dem Hilfe holen!

    Die nachfolgenden Tipps sollen Ihnen die Angst vor dem Wählen der Notrufnummer nehmen. 

    • Interessieren Sie sich für Ihr Umfeld und nehmen Sie Situationen ernst. Wenn Sie es nicht sicher wissen, gehen Sie nicht davon aus, dass jemand anderer den Notruf gewählt hat. Übernehmen Sie selbst Verantwortung!

    • Prägen Sie sich die Notrufnummern ein – im Zweifelsfall wählen Sie einfach den EURONOTRUF 112. Über diese Nummer können Sie jede Einsatzorganisation erreichen!

    • Der EURONOTRUF 112 funktioniert auch, wenn Ihr Netzbetreiber gerade keinen Empfang bietet (automatisches Umschalten auf anderes Handynetz), wenn das Handy gesperrt ist, ein Wertkartenhandy kein Guthaben mehr aufweist und sogar, wenn keine SIM-Karte im Handy ist.

    • Der EURONOTRUF 112 ist europaweit sowie in vielen weiteren Ländern aktiv und daher auch für Aufenthalte im Ausland relevant. Die Mitarbeiter:innen der Leitstellen sprechen zusätzlich zur jeweiligen Landessprache jedenfalls Englisch.

    • Wenn Sie den Notruf anrufen, wird Ihr Gegenüber Sie durch das Gespräch führen. Besonders schnell, unkompliziert und effektiv ist das Gespräch, wenn Sie die 4 W´s der Notfallmeldung beachten und danach vorgehen:

    • Wer ruft an?

    • Wo bin ich?

    • Was ist passiert?

    • Wie viele Personen sind verletzt?

    • Warten Sie stets, bis Ihr Gesprächspartner das Telefonat beenden – legen Sie nicht vorher selbst auf. 


    Egal, ob Sie selbst in einer Notsituation sind oder zu einer solchen dazukommen – zögern Sie nicht und informieren Sie die Einsatzorganisationen. So können Sie die Gesundheit oder vielleicht sogar das Leben von Menschen schützen!
     

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    Sicherheitstipp des Monats: Vorsorge für die Urlaubsfahrt

    Mega-Staus, Unwetter, Hochwasser, technische Gebrechen oder ein Unfall - schnell kann es passieren, dass man fern der Heimat nicht mehr weiterkommt und feststeckt.
    Damit die Fahrt in den Urlaub nicht zum Alptraum wird, empfiehlt sich, Vorsorge für die Autoreise zu treffen. Wir haben ein Unterwegs-Paket für Sie geschnürt, dieses soll helfen, dass Sie im Fall der Fälle nicht hilflos auf das Eintreffen von Rettungs- oder Hilfskräften warten müssen. Folgendes sollten Sie beachten bzw. in Ihr Reisegepäck aufnehmen:

    • Starten Sie Ihre Reise mit vollem Tank.

    • Überprüfen Sie die Verkehrstauglichkeit Ihres KFZ – bspw. Reifdruck, Ölstand, Kühlwasser, Batterie, Lichter und Bremsen prüfen, achten Sie auf gute Sicht durch die Scheiben.

    • Überladen Sie Ihr Fahrzeug nicht.

    • Erste-Hilfe-Set (nach Ö-Norm) mitführen; kontrollieren Sie vor der Abfahrt die Vollständigkeit.

    • Warnweste (auch für Beifahrer, in manchen Staaten für alle Mitfahrer verpflichtend) für die eigene Sicherheit in einer Notsituation im Auto bereithalten.

    • Idealerweise führen Sie einen KFZ-Handfeuerlöscher 2 kg ABC-Pulverfüllung mit.

    • Gurtmesser & Life-Hammer zur Befreiung aus Unfallfahrzeugen können Ihnen und anderen Personen helfen.

    • Packen Sie Essen und Getränke für mehrere Stunden ein. Achten Sie speziell darauf, für Säuglinge und Kleinkinder genügend Flüssigkeit mitzuführen. Denken Sie auch an Wasser für tierische Begleiter.

    • Handy vor der Fahrt voll aufladen und für Lademöglichkeit während der Fahrt sorgen – so können Sie im Bedarfsfall rasch Hilfe holen.

    • Erkundigen Sie sich im Vorhinein über die Notrufnummer der Länder, die Sie bereisen oder durchfahren. Für den gesamten EU-Raum sowie zahlreiche weitere europäische Länder verwenden Sie den EURONOTRUF 112. Über diese Notrufnummer können Sie Polizei, Rettung und Feuerwehr anfordern, außerdem beherrschen die Mitarbeiter der Notrufzentralen verschiedene Sprachen. Die Nummer ist kostenfrei und kann auch ohne Netzvertrag, SIM-Karte, PIN oder Guthaben gewählt werden.

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    Sicherheitstipp des Monats: Richtiges Reagieren bei Insektenstichen im Bereich der Atemwege

    Man passt nur kurz nicht auf und im nächsten Augenblick ist es passiert: Ein Insekt gerät in die Mundhöhle und sticht zu. Insektenstiche sind generell unangenehm – Stiche im Bereich des Mundraums, insbesondere von Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln können aber sogar lebensbedrohlich werden. Zunge oder Schleimhäute schwellen an und die Atemwege werden eingeengt. Im schlimmsten Fall droht Erstickungsgefahr. Eine eventuelle Allergie kann die Gefahr zusätzlich erhöhen.

    Erkennen
    Ein Insektenstich im Mundraum wird zumeist schnell erkannt, typische Symptome zeigen sich schnell:

    • Schmerzen

    • Schwellung

    • Atembeschwerden

    • Probleme beim Schlucken


    Richtige Reaktion – Erste Hilfe
    Insektenstiche können den Allgemeinzustand bedrohend beeinträchtigen. Einerseits ist die Verträglichkeit der Insektengifte individuell sehr verschieden (allergische Reaktionen), andererseits spielt der Ort des Einstichs eine wichtige Rolle (Mund-Rachen-Raum).

    Daher sollte jedenfalls sofort ein Notruf abgesetzt und die Rettung (144) verständigt werden.

    Weiters ist schnelle und richtige Reaktion bis zum Eintreffen der Rettungskräfte gefragt:

    • Wenn ein Stachel sichtbar ist, diesen sofort vorsichtig entfernen.

    • Wenn die Person bei Bewusstsein ist, eine sitzende Position einnehmen.

    • Wenn die Person das Bewusstsein verliert, in die stabile Seitenlage befördern.

    • Kalte Umschläge um den Hals legen.

    • Wenn die Person schlucken kann, permanent Eiswürfel oder Speiseeis lutschen.

    • Für Allergiker: Notfall-Set anwenden (Epi-Pen, Cortison)


    Unfallverhütung
    Wespen und andere stechende Insekten kriechen häufig in offene Behältnisse mit süßem Inhalt. Beachten Sie daher folgende einfache Verhaltenstipps:

    • Speise- und Getränkereste im Freien immer abdecken oder sofort wegräumen, diese locken Bienen und Wespen an.

    • Vor dem Trinken auf Insekten im Trinkgefäß achten.

    • Gläser, Becher und dgl. Abdecken.

    • Mit dünnem Strohhalm trinken.

    • Besondere Gefahr besteht beim Trinken aus Dosen und dunklen Flaschen, da man in diese Behältnisse nicht hineinsehen kann. Daher Getränke evtl. in durchsichtige Gläser/Becher umfüllen.

    • Gerade Kinder trinken gerne zuckerhältige Getränke – erklären Sie daher auch unseren Jüngsten, dass sie vor dem Trinken bewusst auf Insekten achten.

    • Für Allergiker empfiehlt sich

    • o stets ein Notfallset mitführen

    • o mit dem Arzt eine Hyposensibilisierung gegen Insektengift abklären

    • Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie allergisch reagieren, konsultieren Sie diesbezüglich Ihren Arzt.


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    Sicherheitstipp des Monats: Sicherheit im Internet

    Das Internet begleitet uns stetig nicht nur in Schule, Ausbildung und Beruf, sondern auch im privaten Alltag. Mittlerweile ist für viele von uns ein Leben ohne das weltweite Netz nicht mehr vorstellbar. Allerdings sind im Internet nicht nur Informations- und Möglichkeitsspektrum umfangreich und vielfältig, sondern auch Kriminalität und Betrugsversuche.  Jeder Internetnutzer ist also gut beraten, bei allen Schritten im Netz stets umsichtig und achtsam vorzugehen. Durch aufgeklärte, bewusste und vorsichtige Nutzung lassen sich die Gefahren des Internets jedenfalls deutlich reduzieren.


    Wir empfehlen daher folgende Grundregeln bei der Nutzung des Internets zu beachten:

    • Schützen Sie Ihren PC durch regelmäßige Updates, eine Firewall und eine aktuelle Antivirussoftware

    • Wählen Sie sichere Passwörter – Geburtsdaten, der eigene Name oder einfache Zahlenkombinationen wie 1234 sind nicht sicher. Ideal ist eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Ein sicheres Passwort sollte außerdem aus mindestens 8 Zeichen bestehen.

    • Verwenden Sie für unterschiedliche Webseiten und Plattformen verschiedene Passwörter und vermeiden Sie eine automatische Speicherung der Kennwörter. Idealerweise ändern Sie Ihre Passwörter außerdem regemäßig.

    • Agieren Sie mit Vorsicht, wenn Sie ein Mail, insbesondere mit Anhang, von einem unbekannten Absender erhalten. Ihr Computer kann schon alleine durch das Öffnen der Nachricht mit Schadsoftware verseucht werden. Daher gilt: Nachrichten aus nicht vertrauenswürdigen Quellen sollten am besten gleich gelöscht werden. Links sollten nur dann verfolgt werden, wenn die Quelle wirklich sicher ist.

    • Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet, es besteht die Gefahr, dass Schadsoftware mit downgeloadet wird.

    • Prüfen Sie bei Internetkäufen bei für Sie neuen Onlineshops, ob es sich nicht um einen Fake-Shop handelt. Einen Hinweis kann Ihnen das Impressum des Onlineshops geben. Ist hier keine Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeführt, ist höchste Vorsicht geboten! Bei Online-Shops mit Sitz außerhalb der EU kann außerdem ein eventueller Rechtsanspruch schwierig durchzusetzen sein. Lassen Sie sich auch von guten Kundenbewertungen nicht beeinflussen – bei Fake-Shops sind auch diese gefälscht. Vermeiden Sie außerdem bei unbekannten Shops Vorauszahlungen!

    • Privatsphäre wahren: Das Internet vergisst nichts! Geben Sie daher persönliche Daten nicht leichtfertig her. Achten Sie darauf, was Sie im Internet veröffentlichen: Fotos oder Kommentare in Social Media Plattformen wie Facebook oder dergleichen können nach Jahren ein Problem sein oder werden.

    • Nicht alle Infos im Internet entsprechen der Wahrheit. Überlegen Sie kritisch und bleiben Sie misstrauisch, ob die Informationen wahr sein können. Schenken Sie „verschollenen Verwandten“, die plötzlich für einen Notfall Geld benötigen, keinen Glauben!

    • Vorsicht bei der Nutzung von fremden Inhalten: Fremde Fotos, Musik oder Videos sind häufig urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie diese auf der eigenen Webseite verwenden wollen, fragen Sie vorher um Erlaubnis!

    • Phishing Mails sofort löschen: Banken- oder Kreditkartenunternehmen fordern Sie nie via E-Mail auf, Ihre Daten zu überprüfen! Löschen Sie solche Mails sofort. Mittlerweile wirken solche Mail oft täuschend echt, ein Hinweis können Sprach- und Grammatikfehler oder eigenartige Endungen bei der absendenden E-Mail-Adresse sein.

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    Sicherheitstipp des Monats: Chemie im Haushalt

    Mit dem Frühling steht in vielen Haushalten der Frühjahrsputz ins Haus, außerdem beginnt die Gartensaison. Bei den vielfältigen Heimarbeiten in Wohnung, Haus und Garten ist ein Haushalt ohne Chemikalien fast nicht denkbar.  In Küche, Bad, Keller und Garage sammeln sich unzählige Putz-, Reinigungs- und Poliermittel, Klebstoffe, Farben, Lacke, Anstriche, Pflanzenschutz-, Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel. Das Angebot ist breit gefächert und erleichtert so manche Tätigkeit. Dass chemische Mittel vor allem bei unsachgemäßer Anwendung aber durchaus eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen, sollte bei der Anwendung niemals außer Acht gelassen werden!

    Folgende Tipps sind beim Umgang mit chemischen Produkten im Haushalt unbedingt zu beachten:

    • Haushaltschemikalien nur in notwendigen Mengen verwenden. Überprüfen Sie, ob eine bestimmte Haushaltschemikalie überhaupt und wenn ja, in welcher Menge für den vorgesehenen Zweck erforderlich ist.

    • Beachten Sie vor Gebrauch die Gefahrenbezeichnung (Chemikalienkennzeichnung), Warnaufschriften, Gefahrensymbole bzw. Sicherheitsratschläge und Gebrauchshinweise. Hantieren Sie mit den Chemikalien um- und vorsichtig!

    • Haushaltschemikalien für Kinder stets unerreichbar aufbewahren, am besten in einem versperrten Schrank.

    • Chemische Produkte immer in der Originalverpackung aufbewahren; niemals in Getränkeflaschen oder Lebensmittelbehälter umfüllen. Es besteht Verwechslungsgefahr!

    • Reste von Giften und Chemikalien nicht unnötig im Haushalt aufbewahren, nicht wegschütten oder in den Hausmüll werfen, sondern bei einer Problemstoff-Sammelstelle abgeben.

    • Sollte dennoch ein Unglücksfall passiert sein, so sind Arzt, Rettung (144) oder Vergiftungs-Informationszentrale (01/406 43 43) anzurufen.

    Unter https://www.bzsv.at/de/downloads.html steht der Ratgeber für ?Gefährliche Stoffe? zum Download bereit.


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    Sicherheitstipp des Monats: Rettungsgasse

    Seit über zwölf Jahren gilt die Verpflichtung, bei drohendem Stau eine Rettungsgasse zu bilden, um Einsatzfahrzeugen möglichst ungehinderte Durchfahrt zu ermöglichen. Ganz unabhängig davon, ob der Stau durch einen Unfall oder ein anderes Ereignis zustande kommt, müssen Autofahrer*innen eine Rettungsgasse immer dann bilden, wenn sich ein Stau im Entstehen ist – nicht erst dann, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähert! So können Blaulichtorganisationen bei der Fahrt zu ihrem Einsatzort wichtige Zeit sparen, die unter Umständen über Leben und Tod entscheiden kann. Wer sich nicht in die Rettungsgasse einordnet oder diese sogar befährt, riskiert also das Leben von Mitmenschen. 

    • Auf einer zweispurigen Fahrbahn mit Pannenstreifen weichen die Fahrer der 1. Spur nach rechts auf den Pannenstreifen und die Fahrer der 2. Spur weichen so weit als möglich nach links aus.

    • Auf einer zweispurigen Fahrbahn ohne Pannenstreifen weichen die Fahrer der 1. Spur nach rechts, bis zum Ende der befestigten und befahrbaren Straße, aus und die Fahrer der 2. Spur weichen nach links aus.

    • Auf einer dreispurigen Fahrbahn mit Pannenstreifen weichen die Fahrer der 1. Spur auf den Pannenstreifen und die Fahrer der 2. Spur rücken nach rechts auf die 1. Spur nach. Die Fahrer der 3. Spur fahren nach links, so dass zwischen der 2. und 3. Spur die „Rettungsgasse" entsteht.

    • Auf einer dreispurigen Fahrbahn ohne Pannenstreifen weichen die Fahrer der 1. und 2. Spur parallel nach rechts, bis zum Ende der befestigten und befahrbaren Straßen, aus und die Fahrer der 3. Spur nach links, so dass zwischen 2. und 3. Spur die „Rettungsgasse" entsteht.

    • Auf einer vierspurigen Fahrbahn mit Pannenstreifen weichen die Fahrer der 1. Spur auf den Pannenstreifen aus, die Fahrer der 2. und 3. Spur rücken parallel nach rechts nach, und die Fahrer der 4. Fahrspur weichen mit Ihren Fahrzeugen nach links aus.

    • Auf einer vierspurigen Fahrbahn ohne Pannenstreifen weichen die Fahrer der 1., 2. und 3. Spur parallel nach rechts, bis zum Ende der befestigten und befahrbaren Straßen, aus und die Fahrer der 4. Spur nach links, so dass zwischen 3. und 4. Spur die „Rettungsgasse" entsteht.


    Wie aber funktioniert die Rettugnsgasse richtig?

    Wenn sich die Autobahn teilt, ist bei der Bildung der Rettungsgasse darauf zu achten, dass ein Einsatzfahrzeug ungehinderte Fahrt in jede Richtung hat.  

    Für die Missachtung der Rettungsgasse werden Strafen von bis zu 2.180 Euro fällig! Es ist übrigens auch strafbar, einem Blaulichtfahrzeug nachzufahren, das die Rettungsgasse befährt.

    ACHTUNG ? in anderen Ländern gelten andere Bestimmungen zur Rettungsgasse! Weitere Informationen  zur Rettungsgasse finden Sie unter anderem auf www.asfinag.at und den Homepages der Autofahrerclubs.


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    Sicherheitstipp: Blackoutvorsorge

    Das Thema Blackout gewinnt zunehmend an Bedeutung. Doch warum ist das so?

    Grund ist, dass das österreichische Stromnetz in ein europäisches Stromverbundnetz eingebunden ist.  Dabei muss - vereinfacht gesagt - immer genau so viel Strom produziert werden, wie gleichzeitig verbraucht wird. Strom und Netz sind weder dehnbar, noch können sie sich zusammenziehen.

    Kommt es nun aus verschiedenen Gründen wie technischen Gebrechen, elementaren Naturereignissen oder aber auch durch Terroranschläge bzw. Cyberangriffe zu einem Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch, kann das ein Auslöser für ein Blackout sein.

    Da bei einem Blackout das gesamte Bundesgebiet, vielleicht sogar mehrere Länder betroffen sind, ist mit umfangreicher staatlicher Unterstützung keinesfalls zu rechnen. Daher sollte sich jedermann selbst auf ein solches Szenario vorbereiten und sinnvoll bevorraten.

    Es empfiehlt sich, die Vorsorge mit Speisen und Getränken für 14 Tage zu planen.
    Die Bevorratung sollte unbedingt praxisgerecht erfolgen. Suchen Sie sich dazu in einem Lebensmittelgeschäft Nahrungsmittel aus, die eine lange Mindesthaltbarkeitsdauer aufweisen, wie bspw. Konservendosen, Gemüse im Glas, Teigwaren, Reis oder Salat im Glas. Wählen Sie Lebensmittel, die Sie mögen und ohnehin auch im normalen Alltag immer wieder essen. Überlegen Sie sich dann eine Art „Speiseplan“ für 14 Tage für sich und Ihre Familie, so kommen Sie automatisch zu den richtigen Mengen. Diese werden einmal eingekauft, eingelagert und jedes Lebensmittel wird mit seinem Haltbarkeitsdatum in eine Liste eingetragen. Die Liste wird periodisch kontrolliert, jene Lebensmittel, die demnächst ablaufen, werden verbraucht und wieder nachgekauft. Es entsteht also nur einmal die Arbeit, den Vorrat anzulegen, danach fließen die Lebensmittel in den normalen Haushaltsverbrauch ein und Ihre Bevorratung ist immer aktuell. Vergessen Sie bei der Bevorratung auch nicht auf Ihre Haustiere!

    Schaffen Sie nun noch die Möglichkeit, die Lebensmittel verkochen zu können. Das kann mit ohnehin vorhandenen Grillern oder alternativ mit Campingkochern passieren (Achtung auf den Brandschutz!).

    Unverzichtbar ist weiters ein Vorrat an Hygieneartikel und Medikamenten. Jene Medikamente, die in jede Hausapotheke gehören, wie bspw. Schmerzmittel, fiebersenkende Tabletten, Medikamente gegen Durchfall, Erbrechen und Übelkeit, hat man üblicherweise ohnehin zu Hause. Wichtig ist darüber hinaus ein ausreichender Vorrat jener Tabletten, die einem vom Arzt zur regelmäßigen Einnahme verschrieben wurden.

    An technischen Mitteln sollten Sie unbedingt über ein Batterie- oder Kurbelradio verfügen, damit via Radio Informationen über den weiteren Verlauf des Blackouts eingeholt werden können. Zusätzlich sind alternative Beleuchtungsmittel wie batteriebetriebene Taschenlampen, Kurbellampen oder eventuell Solarlampen ebenfalls sehr wichtig. Natürlich erfüllen auch Kerzen und Zünder den Zweck, hier muss man aber besonders achtsam hinsichtlich des Brandschutzes sein. In einer Ausnahmesituation agiert man möglicherweise weniger besonnen, dazu kommt der Faktor, dass durch den Ausfall der Telefone die Feuerwehr nicht rasch verständigt werden kann. Ebenfalls empfiehlt sich ein kleiner Bargeldvorrat (in kleinen Scheinen und Münzen). Es kann übrigens nach einem Blackout länger dauern, bis Bankomaten wieder funktionieren!

    Möchten oder können Sie nur wenig persönliche Energie in Bevorratung und Vorsorge stecken, können natürlich auch fix fertige Notfallboxen erworben werden. Diese sollten Sie aber jedenfalls dahingehend überprüfen, ob sie für Ihren Bedarf auch passend sind und jedenfalls mit dem, was noch fehlt, ergänzt werden.

    Ist der Strom grundsätzlich wieder verfügbar, bedeutet das noch lange nicht, dass auch wieder alles funktioniert. Ab dem Zeitpunkt, wo der Strom wieder fließt, kann es jedenfalls noch Tage bis hin zu Wochen dauern, bis alles wieder so funktioniert, wie wir es gewohnt sind. Eine sinnvolle Bevorratung zahlt sich also jedenfalls aus und kann auch für andere Krisensituationen von großem Vorteil sein!

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